Gynäkomastie

Gynäkomastie ist die einseitige oder beiderseitige Vergrößerung der Brustdrüse bei Männern. Vor der plastischen Operation, bei der die vergrößerte Brustdrüse abgenommen wird, ist eine endokrinologische Untersuchung nötig. Die Operation kann man in der Lokalanästhesie durchführen, häufiger wird sie aber in der Vollnarkose durchgeführt. Die Hospitalisation dauert ein Tag, 3-4 Wochen ist es nötig, die Brustbandage zu tragen. Turnen wird erst nach etwa einem Monat empfohlen.

Was ist Gynäkomastie?

Der Name stammt aus dem griechischen „gyne“ – frauenähnlich und „mastos“ – Brust. Es handelt sich um die Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. In der erwachsenen Population begegnen wir der Gynäkomastie bei 30 – 40% der Männer. Häufig ist das Vorkommen bei Adoleszenten, ungefähr 60 – 75%. Es handelt sich um eine einseitige oder beidseitige Vergrößerung der Brustdrüse, die häufig durch Schmerzen und Versteifung begleitet wird. Sammelt sich nur das Fettgewebe im Bereich des männlichen Brustkorbs, so sprechen wir über Pseudogynäkomastie. In der vergrößerten Drüse bilden sich häufig Zysten, die wir nicht unterschätzen dürfen, da der Brustkrebs nicht nur eine weibliche Krankheit ist. Es stimmt zwar, dass diese Erkrankung nur bei 0,5% der Männer vorkommt, sie ist jedoch in allen Fällen tödlich. Einige Männer verkraften die Gynäkomastie sehr gut, aber bei vielen ist sie die Ursache für Probleme und Komplexe. Insbesondere in der Pubertät kann die Gynäkomastie einen großen psychischen Schaden verursachen.

Informationen vom: www.estheticon.de.